Storytelling

Werte geben Orientierung, Sicherheit und Hoffnung.

Werte entscheiden über die Qualität unseres Lebens und unserer Gesellschaft. In unserer werteorientierten Arbeit greifen wir auf das Werteverständnis der fiktionalen Dramaturgie und des darauf aufbauenden Professionellen Storytellings zurück:

Universelle Werte

Soziale Werte

Individuelle Werte

Gleichheit

Vertrauen

Werteorientierung

Selbstbestimmung

Respekt

Integrität

Gemeinschaft

Wertschätzung

Authentizität

Gerechtigkeit

Loyalität

Aufrichtigkeit

Sicherheit

Kooperation

Zuverlässigkeit

Freiheit

Solidarität

Offenheit

Anerkennung

Mitmenschlichkeit

Transparenz

Identität

Mitgefühl

Glaubwürdigkeit

Gesundheit

Vergebung

...

Wohlbefinden

...

Liebe

Leben

...

Vom WAS zum WARUM.

Unsere Zeit ist total zielfixiert. Wir setzen uns Ziele, machen Pläne, setzen sie um, erreichen unsere Ziele – und fühlen uns trotzdem leer, zumindest nach einer Weile wieder. Ein Grund dafür ist, dass Ziele uns nur im Außen Orientierung geben können, aber nicht im Innen. Dass das Glück nicht in der äußeren Welt zu finden ist, sondern in der inneren liegt, ist jedoch ein alter Hut. Was also gibt uns in unserer inneren Welt Orientierung?

Visionen vom besseren Leben.

Im Geschichtenerzählen sind Ziele die Antwort auf die Frage „WAS will die Hauptfigur?“. Sie will ein Ziel erreichen. Geschichten, die nur davon erzählen, wie die Hauptfigur versucht, ihr Ziel zu erreichen, mögen zwar spannend und unterhaltsam sein, sie bleiben aber flach und bedeutungslos.

Was einer Geschichte Tiefe, Bedeutung und Sinnstiftung verleiht, sind universelle Werte. Sie sind die Antwort auf die Frage „WARUM will die Hauptfigur ihr Ziel erreichen?“ Weil sie sich von der Realisierung eines universellen Wertes ein besseres Leben erhofft.

Geschichten geben also immer eine Antwort auf die Frage nach dem besseren Leben und der besseren Gesellschaft. Diese Vorstellung von einem besseren Leben ist die Sehnsucht einer Figur, ihre Vision. Sie realisiert sich im Höhepunkt am Ende einer Geschichte, in dem sich entscheidet, ob sie ihr Ziel erreicht, den universellen Wert realisiert und glücklich ist oder nicht.

Die Vision von einem besseren Leben und einer besseren Gesellschaft ist es, die uns in unserer inneren Welt Orientierung und Hoffnung gibt. Sie ist die Grundalge für alle konkreten Ziele, die wir uns im Außen setzen und damit auch ein Kriterium, mit dem wir Entscheidungen finden und die richtigen Handlungen ausführen können.

Wer Storytelling in der Organisaitonsentwicklung anwenden und eine gute Story erzählen will, muss deshalb sehr früh eine Vision vom besseren Leben und der besseren Gesellschaft entwickeln (um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: “Marktführer werden” ist noch keine Vision.). Denn auf sie läuft alles hinaus, sie ist der Endpunkt, der Orientierungsgeber. Wer keine Vision hat, bleibt in der Regel ungefähr in der Mitte der Geschichte stecken.

Alles, was existiert, ist eine Story.

Professionelles Storytelling (PS) ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. In der Philosophie des PS ist alles, was existiert, eine Story oder ein Element einer Story, die man dramaturgisch analysieren, verstehen und gestalten kann – also auch Organisationen.

„Purpose“ ist tot – es lebe die Story.

Deshalb wenden wir die Werkzeuge des PS auf Organisationen an, um ihre Story zu entwickeln und dadurch ihren Zweck, ihre Wirkung und ihre Sinnstiftung zu ermitteln (wir verwenden bewusst nicht den Begriff „Purpose“, weil er schon durch die Hände so vieler Agenturen und Unternehmen gegangen ist, dass er in seiner Bedeutung entkernt wurde und deshalb bloß noch für aufgeblasenes Marketing-Geschwätz taugt).