Dr. Björn Pospiech

Achtsamkeit - Entwicklung - Spiritualität

Warum machen wir das?

Das Strong People Institute ist eine Einrichtung, die das Ziel hat, den Menschen kompromisslos in den Fokus unternehmerischen Handelns zu rücken. Wir wollen dabei bewusst alte und eingetretene Pfade verlassen und die Welt neu denken.

Dahinter liegt die Überzeugung, dass der Raubbau an Mensch, Natur und Erde, welchen wir uns über die vergangenen Jahrhunderte angeeignet haben, an natürliche Grenzen stoßen werden. Erste Auswirkungen sind bereits deutlich erkennbar:

  • Es leiden immer mehr Menschen an körperlichen und mentalen Gebrechen (z.B. Volkskrankheit Rückenleiden, zunehmende Raten an Depression und Burnout, das zwischenmenschliche Klima wird egoistischer und gereizter)
  • Wir gestallten uns die Natur so, wie wir es für richtig erachten und missachten damit Naturgesetze, die sich über Jahrmillionen entwickelt haben.
    • Unsere Wälder sind zwar sicher, können sich aber beispielsweise nicht mehr auf Veränderungen im Klima einstellen.
    • Jedes Jahr sterben tausende Tierarten aus.
  • Der Mensch greift immer tiefer in die natürlichen Ressourcen ein und zerstört somit das natürliche Gleichgewicht. Die Folge kann sein, dass es irgendwann zu einem Kippmoment kommt und sich die Auswirkungen nicht mehr umkehren lassen.

Wie bin ich dazu gekommen?

Die Initiierung zur Gründung des Strong People Institutes war die Folge eines mehrjährigen Prozesses. Begonnen hat es, als ich 2007 eine Kampfkunstschule in Heidelberg übernommen habe. Durch diesen Wechsel wurde mir schlagartig bewusst, dass ich nun nicht mehr nur die Verantwortung für mich habe, sondern viele Menschen von jung bis alt auf ihrem Lebensweg begleite. Wenn ich dies nicht zu ihrem Nachteil tun wollte, so musste ich mich weiterentwickeln, um meine neue Rolle gut ausfüllen zu können.

Also begann ich mich intensiv mit der Rolle eines Meisters in den Bewegungskünsten auseinanderzusetzen. Ich forschte, sprach mit unzähligen Menschen der verschiedensten Disziplinen, begann ein Psychologiestudium, promovierte in medizinischer Psychologie über Kampfkunstlehrer und entwickelte so immer mehr das Gefühl, dass ich mit diesem Wissen und Verständnis mehr Menschen helfen kann, als denjenigen, die zu mir in die Schule kommen.

DOPDA - Lebenskompetenz für Junge Menschen.

Infolgedessen habe ich das Kinder- und Jugendprogramm DOPDA entwickelt, welches jungen Menschen diejenigen Lebenskompetenzen vermittelt, die sie für ein Bewusstes und eigenständiges Leben benötigen. DOPDA ist so ausgelegt, dass es überall durchgeführt werden kann und sich den Bedürfnissen junger Menschen anpasst.

Damit es nachhaltig erfolgreich werden kann und nicht auf die permanente externe Unterstützung angewiesen ist, begann ich damit die für DOPDA entwickelten Ideen und Methoden auf die Geschäftswelt zu übertragen. Denn auch wenn wir heute jedem Kind Methoden wie Achtsamkeit vermitteln würden und somit das gesellschaftliche Gefüge binnen einer Generation verändern würden, so gibt es immer noch viele Menschen, die an ihrem Leben verzweifeln. Aus diesen Ideen heraus fand ich mit Marc und Ron die besten Mittstreiter, die mit mir zusammen die Ideen weiterentwickeln und auf ein funktionierendes Fundament stellen.

Oneness und Spiritualität

Im Kern steht für mich der Begriff „Oneness“. Das Konzept hinter dem „Einssein“ heißt, dass ich auf fünf Ebenen ein tieferes Verständnis für die allumfassenden Zusammenhänge finden kann.

In diesem Sinne bedeutet Spiritualität, dass der Mensch ein Grundbedürfnis nach Verständnis und Wachstum hat. Wir möchten verstehen wie alles Funktioniert, wie alles zusammenhängt und welche Rolle wir darin einnehmen. Wir möchten neues Wissen erlangen und neue Fähigkeiten entwickeln. Damit verbunden ist immer die Entwicklung eines Gefühls der Allverbundenheit und des Transzendenten, also der Frage was uns mit allem verbindet und wie wir unsere Wahrnehmung entsprechend erweitern können.

Die Grenze zur Esoterik ist sehr schmal und der Umgang mit Oneness, Achtsamkeit und Spiritualität muss im beruflichen Kontext behutsam angegangen werden. Letztlich lässt sich alles mit wissenschaftlichen Methoden (z.B. Physik, Mathematik) und psychologischen Konzepten erklären.